Kino

Viva und Viva Plus droht Lizenzverlust

Falls die neue MTV-Leitung den Kölner Standort der Viva Media AG aufgeben sollte, droht die NRW-Landesregierung mit Lizenzentzug der beiden Kanäle Viva und Viva Plus.

Falls die neue MTV-Leitung den Kölner Standort der Viva Media AG aufgeben sollte, droht die NRW-Landesregierung mit Lizenzentzug der beiden Kanäle Viva und Viva Plus. „Es gab im Vorfeld klare informelle Absprachen“, erklärt Miriam Meckel, Medienstaatssekretärin der Landesregierung. „Sollte Viacom diese brechen, werden wir die bestehenden Lizenzierungsbedingungen für Viva und Viva Plus überprüfen müssen.“

Laut Informationen des Magazins „Spiegel“ war Meckel zusammen mit Dieter Gorny bei Tom Freston, Co-President und Co-COO des MTV-Mutterkonzerns Viacom, in New York, als dieser bei den Vorgesprächen zur Viva-Übernahme eine „informelle Standortgarantie“ für Köln gegeben habe.

Das Thema um den zukünftigen Standort der Viva Media AG, bei dem es auch um die rund 540 Arbeitsplätze bei Viva geht, steht diese Woche auf der Tagesordnung der Medienkommission, einem Gremium der NRW-Landesmedienanstalt. Zudem wird MTV-Chefin Catherine Mühlemann laut „Spiegel“ zu einem Gespräch zur Düsseldorfer Staatskanzlei reisen. Gegenüber musikwoche betonte MTV-Sprecher Mats Wappmann, dass die Entscheidung für Köln oder Berlin noch nicht gefallen sei.

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