Kino

Viva Schweiz soll zweistellig wachsen

Nach dem Umbruch bei Viva Schweiz im Januar will Geschäftsführer Giovanni Zamai den Sender weiter auf Profitabilität trimmen. Dazu sollen neben der Restrukturierung auch Call-In-Sendungen beitragen.

Nach dem Umbruch bei Viva Schweiz im Januar will Giovanni Zamai den Sender weiter auf Profitabilität trimmen: „Als neuer Geschäftsführer will ich den Sender hochprofitabel gestalten“, sagte Zamai im Gespräch mit persoenlich.com „Ich habe eine ambitionierte Wachstumsvorgabe im zweistelligen Prozentbereich erhalten. Viacom möchte das Engagement in der Schweiz gerechtfertigt sehen.“ Zwar habe das Unternehmen auch schon zuvor schwarze Zahlen geschrieben, „allerdings erwartet unser amerikanisches Mutterhaus mehr als nur schwarze Zahlen“.

In diesem Zusammenhang seien auch die im Frühjahr vorgenommenen personellen Veränderungen zu sehen: Dabei habe es sich nicht um Sparmaßnahmen gehandelt, sondern um „eine notwendige Restrukturierung, um die ambitionierten Ziele zu erreichen“. Er selbst habe bei seinem Amtsantritt „ein neues, schlagkräftiges Team“ geformt: „Die Neuorganisation war kein Diktat des Mutterhauses, sondern Teil meines Konzepts.“ Im Januar seien acht Kündigungen und eine Änderungskündigung ausgesprochen worden, heute arbeite Viva Schweiz mit einem Team von 19 fest angestellten Mitarbeitern.

Zur Profitabilität sollen künftig aber auch weiterhin Call-In-Sendungen beitragen. Diese seien „ein probates Mittel, um die Wirtschaftlichkeit eines Senders zu erhöhen“, sagte Zamai. Erst wenn die Shows dem Image eines Senders schadeten, müsse man versuchen, sie aus dem Programm zu nehmen.

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