Kino

Viva Plus muss Personal abbauen

Gerüchte über eine Entlassungswelle seien übertrieben, erklärt die Viva Media AG. Dominik Kaiser, Geschäftsführer von Viva Plus, verlässt indes auf eigenen Wunsch den Musiksender.

Viva Plus soll seine Eigenständigkeit bewahren. Im Gespräch mit musikwoche.de wies eine Viva-Sprecherin Spekulationen über ein musikfremdes Zukunftskonzept des Spartensenders zurück, da die Lizenz im Kabelnetz an die musikalische Nutzung gebunden sei. Die in den Medien aufgetauchten Berichte über Massenentlassungen dementierte die Sprecherin: „Im Rahmen der Konsolidierung wird es auch zu Entlassungen kommen, aber die genaue Zahl können wir noch nicht benennen. Falsch ist jedoch die Meldung, dass 70 Mitarbeiter von Viva Plus gehen müssen – so viele Mitarbeiter haben nie bei Viva Plus gearbeitet.“ Der Schweizer Dominik Kaiser, seit Januar Geschäftsführer bei Viva Plus, verlässt jedoch auf eigenen Wunsch den zur Viva Media AG gehörenden Sender, bleibt dem Medienkonzern aber als Berater erhalten. Zum Konsolidierungskurs der Viva Media AG gehört auch die Zentralisierung von Redaktion und Vermarktung von Viva wie auch Viva Plus unter dem Dach der Viva Fernsehen GmbH unter der Leitung von Martina Bruder. Christian Gisy, Chief Financial Officer bei der AG, behält zudem sein Amt als Geschäftsführer der Viva Plus Fernsehen GmbH. Ende September will der Medienkonzern das Konzept des neuen Viva Plus der Öffentlichkeit präsentieren, das sich an den „guten Erfahrungen“ mit der niederländischen Viva-Sendertochter „The Box“ orientieren werde. Dabei will das Unternehmen bestehende, interaktive Shows wie „Get The Clip“ oder die Abstimmungsmöglichkeiten beibehalten.

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