Der Viacom-Konzern hat sein Barabfindungsangebot an die Minderheitsaktionäre der Viva Media AG um einen Euro erhöht. Statt 12,65 Euro sollen Anteilseigner nun im Zuge des beschlossenen Squeeze-Out 13,65 Euro pro Papier vom MTV-Mutterkonzern erhalten. Auf diesen neuen Preis einigten sich die Viacom Holdings Germany, Viva und die Aktionäre, die nach der Hauptversammlung am 14. Januar Klage gegen die dort gefassten Beschlüsse erhoben hatten am 19. April außergerichtlich. Die immer noch an der Börse notierte Viva-Aktie wurde in diesem Zusammenhang am Dienstag Nachmittag bei einem Kurs von 12,70 Euro kurzzeitig vom Handel ausgesetzt.
Zu keiner Einigung kam es dagegen zwischen den Viva-Eignern bei und dem Viva-Betriebsrat: Die Verhandlungen über einen Sozialplan sind nach Informationen der „Financial Times Deutschland“ gescheitert. Der Betriebsrat habe einen um rund drei Mio. Euro höheren Betrag gefordert, als Viacom und Viva zu zahlen bereit gewesen seien.





