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US-Kabelfirma Adelphia steigt ins Downloadgeschäft ein

Der amerikanische Kabelnetzbetreiber Adelphia bietet seinen Kunden inzwischen auch einen Downloadshop. Die Technologie dahinter liefert der Dienstleister MusicNet. Mit der Kombination aus Abo und Individualdownload tritt Adelphia Music in Konkurrenz zu Rhapsody, Yahoo! Und Napster.

Der amerikanische Kabelnetzbetreiber Adelphia bietet seinen Kunden inzwischen auch einen Downloadshop. Die Technologie dahinter liefert der Dienstleister MusicNet. Mit der Kombination aus Abo und Individualdownload tritt Adelphia Music in Konkurrenz zu Rhapsody, Yahoo! und Napster. Die Kunden in den 31 US-Bundesstaaten haben für monatlich 7,95 Dollar Zugriff auf eine Datenbank mit über 1,5 Mio. Titeln. Wer einzelne Songs dauerhaft erwerben will, zahlt pro Song 99 Cents. Adelphia bietet diese neue Dienstleistung als Teil seines Hochgeschwindigkeitsinternets an.

Die Zukunft dieses Shops ist indes schon beim Start fraglich: Der hoch verschuldete fünftgrößte US-Kabelnetzbetreiber arbeitet seit etwa drei Jahren unter Gläubigerschutz und wird demnächst von den Mitbewerbern Time Warner und Comcast übernommen. Beim Abschluss dieses Deals werden die bestehenden Adelphia-Abonnenten anteilig auf Time Warner und Comcast aufgeteilt. Da die TW-Tochter AOL ihren eigenen Downloadstore betreibt, der zudem ebenfalls von MusicNet befeuert wird, gilt es als wahrscheinlich, dass die beiden Dienste nach der Übernahme zusammengelegt werden.

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