Kino

Universal setzt auf eigene Onlinevideokanäle

Universal Music will sich den Boom der Videonutzung im Internet zunutze machen und kooperiert dafür mit der US-Firma WWEBNET. Der Dienstleister erstellt für den Major maßgeschneiderte Onlinekanäle, die sich auf unterschiedlichen Plattformen nutzen lassen.

Universal Music will sich den Boom der Videonutzung im Internet zunutze machen und kooperiert dafür mit der US-Firma WWEBNET (World Wide Electronic Broadcast Network). Der Dienstleister erstellt für den Major maßgeschneiderte Onlinekanäle, die sich auf unterschiedlichen Plattformen nutzen lassen.

Zunächst erprobt die britische Niederlassung des Marktführers das WWEBNET-Konzept mit Videodiensten für ihre Stars James Morrison und Girls Aloud. Die Technologiefirma entwickelt für Labels einen Widget-ähnlichen Player, der Inhalte auf den Desktop streamt und auch für PDAs, Smartphones und andere tragbare Wiedergabegeräte geeignet ist. Der Player lässt sich auch in jede beliebige Website integrieren. Der Softwaretyp bleibt dabei für den zumeist jugendlichen Nutzer im Hintergrund, das Branding überlässt WWEBNET seinen Kunden.

Universal überträgt auf diesem Weg an die Fans seiner Künstler nicht nur Videoclips, sondern auch Live-Aufnahmen, Hintergrundberichte und Vorpremieren. Der WWEBNET-Player verfügt auch über interaktive Funktionen, die einerseits E-Commerce über die Software ermöglichen und die es anderseits den Nutzern erlauben, ihre Empfangspräferenzen individuell einzurichten. Ein vergleichbares, wenngleich weniger flexibles Konzept hatte Sony BMG im Juni mit seinem Dienst Musicbox Video vorgestellt.

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