Kino

Soundtrack_Cologne steigert Zahl der Teilnehmer

Bei der dritten Auflage ihres Kongresses für Musik und Ton in Film und Medien haben die Organisatoren von Soundtrack_Cologne die Teilnehmerzahl noch einmal deutlich steigern können.

Bei der dritten Auflage ihres Kongresses für Musik und Ton in Film und Medien haben die Organisatoren von SoundTrack_Cologne die Teilnehmerzahl noch einmal deutlich steigern können. Knapp 400 Dauerakkreditierte nahmen zwischen dem 23. und 26. November an der Veranstaltung im Kölner Museum Ludwig teil – im Vorjahr waren es noch 300.

„Soundtrack_Cologne ist ein wichtiges Forum für Kreative, das auch international wahrgenommen wird“, betonte NRW-Europaminister Michael Breuer in seiner Eröffnungsrede. Bernard Grimaldi, Vorsitzender des europäischen Filmkomponisten-Dachverbandes FFACE, zeigte sich von dem Kongress in Köln ebenfalls angetan und vereinbarte eine weitergehende Kooperation mit den Veranstaltern.

„Wir werden das Programm in Zukunft noch stärker europäisieren“, kündigte Matthias Hornschuh, Mitorganisator und -gründer von Soundtrack Cologne, an. Nachdem man im vergangenen Jahr in den Sommer ausgewichen war, habe sich der Termin im November nun als geeigneter erwiesen. Dies sei schon allein aufgrund des stark frequentierten Europäischen Hochschultreffens sinnvoll, erklärte Hornschuh. „Es macht keinen Sinn, eine Hochschulveranstaltung während der Ferien durchzuführen.“

Als steigerungsfähig erachten die Organisatoren den Publikumszuspruch bei den öffentlichen Veranstaltungen: „Hier wollen wir die Filmbranche noch stärker ansprechen“, sagt Hornschuh.

Wie in den Vorjahren wurde im Rahmen von Soundtrack Cologne der Europäische Filmmusik-Preis „New Sound in European Film“ vergeben. In der Kategorie Filmscore ging die Auszeichnung an Paul van Vulpen von der Utrecht School of Arts. Beim Sounddesign setzten sich Matthias Heuser, Lief Thomas und Christiane Buchmann von der Fachhochschule Dortmund durch. Eine Lobende Anerkennung vergab die Jury hier an Ronnie van der Veer und Jesse Koolhaas, ebenfalls Utrecht School of Arts.

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