Kino

Sony BMG will ins Film- und TV-Geschäft

Die beiden Konzernchefs von Sony BMG kommen aus dem Fernsehgeschäft. Dass CEO Andrew Lack seine Musikkünstler nun auch auf Leinwand und Bildschirm auswerten will, war daher eigentlich nur eine Frage der Zeit. Speziell die RTL Group und Sony Pictures spielen in diesen Plänen eine Rolle.

Die beiden Konzernchefs von Sony BMG kommen aus dem Fernsehgeschäft. Dass CEO Andrew Lack seine Musikkünstler nun auch auf der Kinoleinwand und auf dem TV-Bildschirm auswerten will, war daher eigentlich nur eine Frage der Zeit. Als Abspiel- und Auswertungskanäle spielen dabei in diesen Plänen speziell die RTL Group und Sony Pictures eine Rolle. Im Rahmen des „Music & Money Symposium“ in New York sagte Lack, er wolle die Synergien, die sich aus der Fusion zwischen Sony Music und BMG ergeben haben, nun optimal ausnutzen und neue Erlösquellen mithilfe von visuellen Medien erschließen.

„Ich finde, die Erweitung um Tourneegeschäft, Merchandising und Künstlermanagement ist keine Antwort“, erklärte Lack mit Blick auf die Strategie einiger Mitbewerber. Vielmehr soll es künftig Filme und Fernsehshows mit den Stars von Sony BMG geben. Welche das sein werden, verriet Lack nicht, er gab jedoch an, dass derzeit vier konkrete Projekte in Arbeit seien. Im Lauf des nächsten Quartals soll sich dann eine Spezialabteilung mit rund einem Dutzend Mitarbeitern um die Entwicklung und Produktion dieser neuen Inhalte kümmern.