Kino

RIAA und MPAA verklagen weitere File-Sharing-Dienste

Der US-Tonträgerverband RIAA setzt seinen Kampf gegen illegale File-Sharing-Dienste fort. Diesmal wird er dabei auch vom Industrieverband der Filmwirtschaft unterstützt.

Der US-Tonträgerverband RIAA setzt seinen Kampf gegen illegale File-Sharing-Dienste fort. Diesmal wird er dabei auch vom Industrieverband der Filmwirtschaft unterstützt. Gemeinsam mit der Motion Picture Association of America (MPAA) reichte die RIAA jüngst eine Klage gegen die Firmen MusicCity, die den Tauschdienst Morpheus betreibt, Grokster und ConsumerEmpowerment, die den Service KaZaA in Betrieb hält, ein. Alle drei Dienste ermöglichen über ihre Webdienste den illegalen Tausch von urheberrechtlich geschützten Musikstücken und Kinofilmen. Keine der ankgeklagten Firmen hat sich bisher zu den Anschuldigen geäußert. Lediglich die Firma MusicCity veröffentlichte auf ihrer Website eine Notiz, mit der sie sich von jedweder Verantwortung befreien will: „MusicCity.com kann nicht kontrollieren welche Inhalte seine Nutzer über das öffentliche Netzwerk verfügbar machen. (…) Die Nutzer sind selbst dafür verantwortlich, dass ihre Handlungen und die von ihnen angebotenen Dateien mit den bestehenden Gesetzen vereinbar sind.“ In der Vergangenheit wurde die RIAA bereits mehrmals gegen File-Sharing-Dienste wie , , , aktiv. IFPI-Chairman Jay Berman begrüsste die Klage der beiden US-Verbände in einer Pressemitteilung.