Die amerikanische Entertainmentbranche verstärkt ihren Druck auf Universitäten. Das Filesharing über lokale Netzwerke müsse ein Ende haben, fordern der Tonträgerverband RIAA und die Filmbranchenlobby MPAA in einem Brief an 40 Bildungseinrichtungen im ganzen Land. Nach Erkenntnissen der Branchenvereinigungen würden US-Studenten immer häufiger Musik und Filme über die LAN-Netze (local area networks) ihrer Unis untereinander tauschen, statt sich mit P2P-Programmen online zu versorgen.
Tauschprogramme wie Direct Connect (DC ++), MyTunes oder OurTunes machten die Datennetze der Schulen quasi zu Darknets, so die Argumentation von RIAA und MPAA. In ihren Schreiben an die Präsidenten der 40 Unis machten die Branchenvertreter deutlich, dass es sich bei diesen Aktivitäten um Diebstahl handelt und forderten die Schulverwaltungen zum Einschreiten auf. „Die LAN-Piraterie an den Universitäten ist nichts Neues“, erklärte RIAA-President Cary Sherman. „Doch das Problem wird in jüngster Zeit immer gravierender.“






