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Piratenjäger präsentieren ihren Fang

Die internationalen Ermittlungen gegen organisierte Online-Piraten scheinen erfolgreich gewesen zu sein: Die Initiatoren der „Operation Fastlink“ präsentierten nun ihren Hauptverdächtigen. Dem 26-jährigen Studenten drohen bis zu 15 Jahre Gefängnis.

Die internationalen Ermittlungen gegen organisierte Online-Piraten scheinen erfolgreich gewesen zu sein: Die Initiatoren der „Operation Fastlink“ präsentierten nun ihren Hauptverdächtigen. Dem 26-jährigen Studenten drohen bis zu 15 Jahre Gefängnis. Jathan Desir aus Iowa City hat die gegen ihn gemachten Vorwürfe bereits bestätigt und dem FBI und einer Copyright-Sondereinheit des US-Justizministeriums seine Kooperation zugesagt. Auf seinem Rechner fanden sich Spuren zu zwei illegal angelegten Datenarchiven mit rund 13.000 Titeln. Desir selbst wird die Verbreitung von Inhalten im Wert von 200.000 Dollar zur Last gelegt.

US-Ermittler hatten im April zusammen mit ihren Kollegen in elf anderen Staaten rund 120 Hausdurchsuchungen vorgenommen und dabei hunderte Rechner und Server beschlagnahmt. Die „Operation Fastlink“ galt vor allem der Warez-Szene, die Musik, Filme, Games und Software zum Teil weit vor der Veröffentlichung in Umlauf bringen. Desir gab bereits zu, Mitglied in einer Warez-Gruppe gewesen zu sein. Die Verhandlung gegen ihn ist für den 18. März 2005 angesetzt.

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