Marvin Davis, US-Ölmogul mit Kaufgelüsten, will sein Angebot zur Übernahme von Vivendi Universal Entertainment (VUE) erhöhen. Aus dem Umfeld von Davis verlautete, der einstige Besitzer von 20th Century Fox lasse gerade durchrechnen, um wieviel er seine Offerte zum Kauf von VUE erhöhen muss. Vor einer Woche bot er 20 Milliarden Dollar für die Unterhaltungssparte des Mischkonzerns, doch Vivendi Universal (VU) lehnte ab. Davis spreche schon mit diversen Geldgebern – unter anderem der Deutschen Bank – um bei den Verhandlungen im Januar genug Barschaft in der Hinterhand zu haben, hieß es. Sein Privatvermögen wird auf knapp unter fünf Milliarden Dollar geschätzt. Ganz aus der eigenen Tasche wird Davis Universal also nicht bezahlen können. Beobachter vermuten nach wie vor die Bronfman-Familie hinter dem Angebot von Davis. Die Bronfmans sind größter Aktionär von VU mit etwas weniger als fünf Prozent der Anteile; vor der Fusion von Universal mit Vivendi bestimmten sie von New York aus die Geschicke des Entertainment-Riesen. Den immensen Wertverlust, den die VU-Aktien infolge der hohen Verschuldung des Konzerns erfuhren, wollen einige Investoren offenbar durch eine Herauslösung der Unterhaltungssparte auffangen.
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