Kino

Musik- und Filmwirtschaft feiern Razorback-Razzia

Die Behörden in der Schweiz und in Belgien haben Razorback2, einen Indexserver aus dem eDonkey- und eMule-Netzwerk lahmgelegt. MPA und IFPI werten die Aktion als Erfolg im Kampf gegen die P2P-Piraterie.

Die Behörden in der Schweiz und in Belgien haben Razorback2, einen Indexserver aus dem eDonkey- und eMule-Netzwerk lahmgelegt. Bei einer Razzia soll laut Informationen der MPA bereits am Morgen des 21. Februar das Haus eines Schweizer Bürgers durchsucht worden sein, er selbst sei zunächst festgesetzt worden. Eine weitere Untersuchung hätte Serveranlagen in der Nähe von Brüssel gegolten.

Das Razorback2-Netzwerk war danach für seine Nutzer nicht zu erreichen. Razorback2 galt als populäre Anlaufstation, mehr als eine Mio. P2P-Nutzer sollen Zugriff auf das System gehabt haben.

MPA und IFPI werten die Aktion als Erfolg im Kampf gegen die P2P-Piraterie: „Dies ist ein bemerkenswerter Durchbruch im Kampf gegen die internationale Internetpiraterie“, hieß es aus dem Londoner IFPI-Büro. Mit Razorback2 sei eine der größten und bekanntesten Quellen für unautorisierte Musik- und Filmdateien vom Netz gegangen. Auch MPA-Chairman Dan Glickman wertete die Aktion als „großen Sieg“.