Kino

MTV-Awards locken Kunden in Scharen

Die Video Music Awards des Musiksenders MTV entwickeln sich zum formidablen Umsatzgaranten für Konzernmutter Viacom. Trotz des in der US-Öffentlichkeit viel diskutierten „Nipplegate“-Skandals stehen die Werbekunden bei MTV offenbar wieder Schlange.

Die Video Music Awards des Musiksenders MTV entwickeln sich zum formidablen Umsatzgaranten für Konzernmutter Viacom. Trotz des in der US-Öffentlichkeit viel diskutierten „Nipplegate“-Skandals, stehen die Werbekunden bei MTV offenbar wieder Schlange. Laut „Wall Street Journal“ sind Agenturen und Markenartikler heiß auf einen Buchungsplatz während der Gala am 29. August, weil MTV noch immer die Zielgruppe der Zwölf- bis 34-Jährigen am besten trifft und weil derzeit die für den US-Einzelhandel wichtige „Back to School“-Saison läuft. 1998 brachten die VMAs erst Mediaverkäufe im Wert von 10,4 Mio. Dollar. Im letzten Jahr nahm Viacom rund 29 Mio. Dollar ein. Bislang bestätigt sind Spots von Textilmarkenartikler GAP, Kosmetikgigant Procter & Gamble, Autohersteller Saturn, Fastfoodkette Taco Bell, Pepsi, Hewlett-Packard, Virgin Mobile und Revlon. Für ein Promopaket im Rahmen der VMAs bezahlen die Firmen in diesem Jahr siebenstellige Dollarbeträge. Die VMAs werden übrigens live übertragen, eine „Garderobenfehlfunktion“ wie die von Janet Jackson bei der Superbowl-Halbzeitshow erwartet MTV nicht. Das Staraufgebot lässt sich sehen. In Miami werden u.a. auftreten: Usher, Kanye West, Alicia Keys, Jet, Lil‘ Jon, Brandy, Shakira, Beastie Boys, Jessica Simpson und OutKast.

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