Kino

Kandidaten-Karussell bei „DSDS“ kommt ins Schleudern

Die gute „DSDS“-Quote von 4,5 Millionen Menschen wird überlagert vom Ausscheiden des Kandidaten Max Buskohl, der erst die nächste Runde erreichte, dann aber nach Differenzen trotzdem die Sendung verlassen musste.

Durchschnittlich 4,5 Millionen Menschen ab drei Jahre sahen am 21. April die siebte Mottoshow des RTL-Castingformats „Deutschland sucht den Superstar“. Damit konnte der Sender die Zahl der Zuschauer im Vergleich zur Vorwoche, in der sich 4,16 Millionen vor dem Bildschirm versammelt hatten, erneut leicht ausbauen. Den Einzug ins Halbfinale schafften zunächst die Kandidaten Lisa Bund, Mark Medlock und Max Buskohl, doch dann kam es zum Eklat zwischen den „DSDS“-Verantwortlichen und Buskohl.

Buskohl, Sohn des Gitarristen Carl Carlton, werde „nach Differenzen in den letzten zwei Wochen und einem vom Sender RTL angesetzten klärenden Gespräch zwischen dem Kandidaten und der Redaktion“ nicht weiter am Wettbewerb teilnehmen, hieß es aus Köln. Nach „Bild“-Informationen war es zuvor zu einem handfesten Streit hinter den Kulissen gekommen.

Buskohl habe überhöhte Forderungen an RTL und Sony BMG gestellt und wollte dabei wohl unter anderem einen Plattenvertrag für seine Band Empty Trash herausschlagen. Zudem habe er Werbetermine platzen lassen, Interviews abgesagt und wiederholt mit seinem Ausstieg gedroht. „Wir haben Max deutlich gemacht, dass wir keine Superband suchen, sondern einen Superstar“, machte RTL-Unterhaltungschef Tom Sänger daraufhin deutlich. Und Dieter Bohlen, den Buskohl nach der Generalprobe als „asozial“ tituliert haben soll, erklärte: „Ich konnte ja in der Show nicht sagen, was hinter den Kulissen vor sich geht. Ich war geladen, weil ich es nicht leiden kann, wenn jemand nicht mit ganzem Herzen dabei ist.“

Laut Reglement rückt nun der letzte der ausgeschiedenen Kandidaten für Buskohl nach und das ist der 16-jährige Martin Stosch aus den bayerischen Postau, der am Samstag die wenigsten Zuschaueranrufe bekam.

Der Marktanteil für „DSDS“ in der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen betrug 26,8 Prozent, in der Woche zuvor hatte der Wert noch bei 28,3 Prozent gelegen. Die Entscheidungsshow am späteren Abend sahen 4,5 Millionen ab drei Jahre und 29,6 Prozent der jüngeren Zuschauer. Am 28. April strahlt RTL die letzte Entscheidungsshow vor dem Finale aus, das am 5. Mai stattfindet.

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