Kino

Jamba will weiter werben

Die von MTV und Viva angepeilte Selbstbeschränkung bei Werbespots für Klingeltöne lässt die Jamba-Macher kalt: Dieser Schritt sei finanziell nicht tragbar, heißt es aus Berlin.

Die von MTV und Viva angepeilte Selbstbeschränkung bei Werbespots für Klingeltöne lässt die Jamba-Macher kalt: „Es wird sich schnell zeigen, dass ein weitgehender Verzicht auf Klingelton-Werbung finanziell nicht tragbar ist“, sagte ein Jamba-Unternehmenssprecher dem Berliner „Tagesspiegel“. Zwar könne dem Unternehmen die Nachricht von der drohenden Werbesperre nicht gefallen, noch hoffe man aber auf ein Umdenken bei der Senderfamilie, heißt es laut Zeitung weiter.

Zuvor hatte MTV-Senderchefin Catherine Mühlemann medienwirksam angekündigt, bei MTV ab Oktober zwischen 16 und 24 Uhr auf Spots für Klingeltöne verzichten zu wollen. Bei Viva soll eine ähnliche Regelung ab März 2006 greifen. Die „Klingeltonmonotonie“ passe nicht in die Neuausrichtung der Kanäle, kratze am Ruf der Sender und vergraule Zuschauer sowie finanzkräftige klassische Werbekunden, sagte Mühlemann dem „Spiegel“. Mehr zum Thema