Die Klingeltonspezialisten von Jamba und die Musikfernsehmacher von MTV Networks wollen trotz der kürzlich öffentlich ausgetragenen Unstimmigkeiten über die wirtschaftliche Bedeutung und gesellschaftliche Erträglichkeit von Klingeltonwerbung in den MTV- und Viva-Programmen weiter zusammenarbeiten.
Beide Seiten bekräftigten in einer gemeinsamen Erklärung die Bereitschaft, „in enger strategischer Partnerschaft kooperieren“ zu wollen. Zwar will MTV an dem von Catherine Mühlemann im „Spiegel“ medienwirksam geäußerten Plan festhalten, künftig bestimmte Sendezeiten von Klingeltonwerbung frei zu halten, allerdings sollen dafür offenbar Ausweichplätze geschaffen werden.
Sogar von neuen Sendekonzepten ist die Rede: So hätten beide Partner beschlossen, „in einer kreativen Kooperation neue, vielseitige und qualitativ hochwertige Angebote im Mobile-Entertainment-Bereich zu schaffen“. Schon ab Mitte September soll demnach auf Viva Plus ein „gänzlich neues Sendeformat mit einer Länge von 150 Sekunden“ zu sehen sein.
Auch im Bereich mobiler Unterhaltungsdienste wollen beide Seiten weiter zusammenarbeiten: Jamba soll demnach für MTV „eigens entwickelte Klingeltöne, Wallpapers, Fun Sounds und Handyspiele“ bereitstellen. „Wir freuen uns, dass wir weiterhin gemeinsam mit MTV Networks den Mobile-Entertainment-Markt gestalten werden“, betont Jamba-Geschäftsführer Oliver Samwer.
Alexander Duphorn, Mitglied der Geschäftsleitung von MTV und Director Viacom Brand Solutions, gießt weiteres Öl auf die Wogen und lobt Jamba „als wichtigen, internationalen Kunden“, der „als weltweiter Marktführer im Bereich Mobile Entertainment von außerordentlich hoher Relevanz für die Zielgruppe von MTV, Viva und Viva Plus“ sei. Mehr zum Thema





