Vor Oktober ist in Europa wohl nicht mit dem iPhone zu rechnen. Doch hinter den Kulissen bereitet Apple den Markteinstieg längst vor. Dabei gilt es unter anderem, technologische und betriebswirtschaftliche Fragen zu klären.
So spricht Apple seit Wochen mit den führenden Netzwerkanbietern über eine Vertriebs- und Marketingkooperation. Wie in den USA will sich der Hersteller des neuartigen musikalischen Smartphone zunächst laut Informationen des „Guardian“ auf einen Mobilfunkpartner konzentrieren, der ganz Europa abdecken kann. Apple verhandle zwar mit einigen Marktteilnehmern, doch derzeit scheint Vodafone die Nase knapp vorn zu haben.
In den USA wird das iPhone voraussichtlich ab Juni exklusiv über den Provider Cingular (firmiert demnächst als at&t) angeboten. Für Europa ist das vierte Quartal als Starttermin anvisiert. Während die Kooperation mit Cingular für Apple bedeutet, dass das iPhone keine 3G/UMTS-Tauglichkeit vorweisen muss, dürften die Kalifornier ihre Neuentwicklung für den hiesigen Markt vermutlich aufbohren, um sie dem technologischen Status quo in Europa anzupassen. Unklar bleibt jedoch weiterhin, ob mit dem iPhone mobile Downloads im iTunes Store möglich sein werden.





