Sowohl der US-Medienkonzern Viacom als auch die Konzerngruppe von Haim Saban sind stark an einer Übernahme der Viva Media AG interessiert. Dies berichtet die „Süddeutsche Zeitung“ in ihrer heutigen Ausgabe. Die MTV- und VH1-Mutter Viacom prüfe derzeit bereits den Kauf der Viva-Anteile von Time Warner und Universal. Saban würde Viva gern in seine ProSiebenSat.1 Media AGeingliedern, um so die Abhängigkeit von Werbeerlösen zu mindern. Vorstandschef Guillaume de Posch wolle eigene Labels gründen und über Viva etablieren. Damit sollen die Einnahmen, die die Senderfamilie durch den Aufbau von Künstlern erzielt, künftig im Hause bleiben. Auch RTL sei an Viva interessiert, den Börsenwert halte man beim Gesellschafter Bertelsmann mit 200 Mio. Euro derzeit aber für überhöht.
Haim Saban und Viacom buhlen um Viva
Sowohl der US-Medienkonzern Viacom als auch die Konzerngruppe von Haim Saban sind stark an einer Übernahme der Viva Media AG interessiert.





