Kino

GfK soll künftig Viva-Zuschauer zählen

Neben der großen Programmoffensive von Viva teilte der Musiksender heute mit, dass die GfK künftig die Einschaltquoten misst und veröffentlicht.

Neben der großen Programmoffensive von Viva teilte der Musiksender heute mit, dass die GfK künftig die Einschaltquoten misst und veröffentlicht. Auf einer Pressekonferenz betonte Viva-Vorstandsvorsitzender Dieter Gorny, dass der Sender, der dieses Jahr zehn Jahre alt wird, trotz einer Reduzierung des Musikanteils um fünf Prozent auch weiterhin ein „musiklastiges, tolles Programm machen“ will. Der Musikanteil, den Viva mit einer Quote von nach wie vor 40 Prozent für nationale Produktionen umsetze, betrage nun 60 Prozent. Im Laufe des Jahres will Viva zudem neue Musikformate vorstellen, bei denen vor allem das Live-Element eine Rolle spielen soll. Den Auftakt macht das von der Tochterfirma Brainpool produzierte Robbie-Williams-Special mit Viva-Moderatorin Charlotte Roche, das am kommenden Montag erst auf ProSieben, danach auf Viva läuft. Zu den weiteren Neuerungen, die Gorny auf der Pressekonferenz verkündete, gehört eine umfangreiche Kooperation mit RTL und eine Sales-Offensive bei den Plattenfirmen und Agenturen.

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