Das schlechte Abschneiden des deutschen Beitrags beim Eurovisions Song Contest brachte auch ein schlechteres Abschneiden für die übertragende ARD. Zwar war der Sender mit 7,01 Mio. Zuschauern Marktführer am Samstagabend, doch diese Quote lag um 37 Prozent unter der vom letzten Jahr, als 11,11 Mio. Menschen zuschauten. Die ARD wertete die Zuschauerzahl und den Marktanteil von 29,8 Prozent für die dreistündige Übertragung als Erfolg, zumal man vor „Wer wird Millionär?“ rangierte. In der Altersgruppe der 14- bis 49-Jährigen sahen durchschnittlich 3,98 Mio. zu und sorgten für einen Marktanteil von 37,5 Prozent. Bei den 14- bis 29-Jährigen lag der Anteil bei 39,2 Prozent.
Beim deutschen Grand-Prix-Vorentscheid im März musste der NDR bereits einen Absturz der Quote auf nur noch 3,56 Mio. Zuschauer verzeichnen. Die erneute Erosion nimmt Unterhaltungschef Jürgen Meier-Beer indes gelassen: „Damals habe ich gesagt: Gracia hat gewonnen, aber ich habe verloren. Jetzt hat Gracia verloren, aber ich habe gewonnen.“
Europaweit wollten rund 150 Mio. Menschen den Sangeswettstreit sehen, aus dem die Griechin Helena Paparizou mit 230 Punkten als Siegerin hervorging, während Gracia Baur mit lediglich vier Punkten deklassiert auf dem 24. und damit letzten Rang landete.





