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EU fordert China zum Handeln auf

Europäische Unternehmen verlieren in China jährlich mehrere Milliarden Euro, weil Urheberrechte nicht ausreichend geschützt sind. Das geht aus einem Report hervor, den die EU-Kommission kürzlich in Brüssel vorlegte.

Europäische Unternehmen verlieren in China jährlich mehrere Milliarden Euro, weil Urheberrechte nicht ausreichend geschützt sind. Das geht aus einem Report hervor, den die EU-Kommission kürzlich in Brüssel vorlegte.

Demnach handelt es sich bei 95 Prozent des in China verkauften audiovisuellen Materials um Piraterieprodukte. Der Bericht fordert die chinesischen Behörden auf, dem Diebstahl geistigen Eigentums unter anderem mit verstärkten Abschreckungsmaßnahmen und Bürokratieabbau zu begegnen sowie das Unrechtsbewusstsein in der Öffentlichkeit zu stärken. Sollte Peking nicht handeln, schlagen die Autoren des Papiers eine Klage vor der Welthandelsorganisation WTO vor.

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