Der erste Werbestreich für Napster To Go muss als gescheitert gelten. Von allen Werbespots, die während der Live-Übertragung des Super Bowl gezeigt wurden, kam der für das tragbare Musikabo am schlechtesten bei den Zuschauern an. Doch auch Apple sollte sich nicht zu sehr freuen: Der Spot für eine Digitalkamera von Olympus, die zugleich als MP3-Player fungiert, wirkte beim Publikum stärker nach als die gemeinsame Kampagne von Pepsi und iTunes Music Store.
Wie jedes Jahr misst die US-Tageszeitung „USA Today“ die Wirkung der teuersten Werbezeit auf die amerikanischen Fernsehzuschauer beim Football-Endspiel. Ergebnis: Zum siebten Mal in Folge machte die Brauerei Anheuser-Busch das Rennen. An 55. und letzter Stelle rangiert der Spot für Napster To Go, in dem Napster die Vorzüge von gemieteter Musik im Vergleich zu gekaufter Musik herausstellen wollte. Aber auch die Pepsi-Promotion von Apple, mit der 200 Mio. iTunes-Songs und rund 1700 iPod minis per Gewinncodes unter Pepsi-Trinkern verteilt werden sollen, wirkte eher mäßig auf die potenzielle Kundschaft: die beiden Spots belegen die Plätze 27 und 45. Da wirkte die Werbung für die Pepsi-Brausen selbst besser: Ränge zehn und 14. Und Kamerahersteller Olympus nimmt Platz 13 in den Spot-Charts ein.





