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De Mol an Sanctuary interessiert?

Um die britische Sanctuary Group ranken sich erste Verkaufsgerüchte: Angeblich soll TV-Produzent John de Mol Interesse angemeldet haben. Zudem könnte Sanctuary der Londoner Börse den Rücken kehren.

Um die britische Sanctuary Group ranken sich erste Verkaufsgerüchte: Angeblich soll TV-Produzent John de Mol Interesse angemeldet haben. Sanctuary-CEO Merck Mercuriadis lehnte eine Stellungnahme dazu ab. Dem niederländischen TV-Produzenten de Mol gehören bereits 20 Prozent des Unternehmens. Erst in der vergangenen Woche hatte Sanctuary eine schwache Zwischenbilanz und Schulden in Höhe von 85 Mio. Pfund (125 Mio. Euro) vorgelegt. Mercuriadis könnte nun in nächster Zeit zunächst den zum Konzern zählenden Buchverlag und das Studiogeschäft abstoßen oder Stellen abbauen, um die Schulden zu senken und die Banken zu beruhigen. Mercuriadis schloss zudem nicht aus, dass die Sanctuary Group der Londoner Börse den Rücken kehrt: „Letztendlich haben wir nicht den Profit gemacht, der notwendig gewesen wäre“, erklärte er.

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