Nach dem Quotendesaster des letzten Jahres konnten die Macher der Grammy-Awards am vergangenen Wochenende wieder aufatmen. Bei der 49. Ausgabe der Preisverleihung am 11. Februar sahen 18 Prozent mehr Amerikaner zu.
Im Durchschnitt lockte die dreieinhalbstündige Sendung zur Prime Time 20,1 Millionen Zuschauer vor die Bildschirme und erreichte damit einen Marktanteil von 20 Prozent in der Zielgruppe der 18- bis 49-Jährigen. Zu Spitzenzeiten sahen sogar 21,8 Millionen Menschen zu. Vor einem Jahr noch war das Zuschauerinteresse für die Grammys auf ein Minimum geschrumpft.
Erschwerend kam damals hinzu, dass die Produktionsfirma von Ken Ehrlich und die austragende National Academy of Recording Arts & Sciences (Naras) die Verleihung von ihrem angestammten Wochenendtermin auf einen Wochentag verschoben hatte, um der Spielfilmkonkurrenz aus dem Weg zu gehen. Stattdessen musste CBS gegen „American Idol“ auf Fox ansenden – ein hoffnungsloses Unterfangen angesichts der anhaltenden Beliebtheit des Wettsingens in den USA.
Diesen Fehler beging die Naras in diesem Jahr nicht mehr und hatte es am vergangenen Sonntag lediglich mit einer neuen Folge von „Desperate Housewives“ zu tun. Die Erfolgsshow von ABC kam aber nur auf 18,1 Millionen Zuschauer. Unterdessen gibt es bereits Spekulationen, wonach die Naras ihre Preisgala zum 50. Jubiläum der Grammys im Frühjahr 2008 in New York abhalten will.





