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Börsenaufsicht prüft Vivendi

Von Beruhigung kann bei Vivendi Universal vorerst keine Rede sein. Nun will sich die französische Börsenaufsicht die Bilanzen noch einmal genauer ansehen. Indes konnte VU seine Liquiditätsprobleme fürs erste bewältigen.

Von Beruhigung kann bei Vivendi Universal (VU) vorerst keine Rede sein. Nun will sich die französische Börsenaufsicht COB (Commission des Opérations de Bourse) die Bilanzen noch einmal genauer ansehen. Geprüft werden sollen die Bücher ab Januar 2001. Bereits Anfang Juli begannen die beim Mischkonzern. Indes konnte VU seine Liquiditätsprobleme fürs erste bewältigen: Konzernchef Jean-René Fourtou bestätigte Presseberichte, wonach ein Bankenkonsortium bestehend aus BNP Paribas, Société Générale und Deutscher Bank dem Unternehmen einen Kredit in Höhe von einer Milliarde Euro gewährt. Allerdings wird VU bis Jahresende weitere 2,5 bis drei Milliarden Euro an Krediten benötigen, um die Zahlungsfähigkeit zu gewährleisten, so die Pariser Wirtschaftszeitung „Les Echos“.