Kino

Auch Yahoo! zahlt Universal für Videoclips

Die Universal Music Group konnte sich mit ihrer Forderung nach Vergütung für die Onlinenutzung von Videoclips nun bei allen drei großen Webportalen durchsetzen. Nach MSN und AOL willigte nun auch Yahoo! Music in einen Vertrag für Musikvideo-on-Demand ein.

Die Universal Music Group (UMG) konnte sich mit ihrer Forderung nach Vergütung für die Onlinenutzung von Videoclips nun bei allen drei großen Webportalen durchsetzen. Nach MSN und AOL willigte nun auch Yahoo! Music in einen Vertrag für Musikvideo-on-Demand ein. MSN gab dem Drängen der UMG bereits Anfang März nach, AOL folgte Ende April. Nach der Einigung mit Yahoo! ist Universal nun die erste Musikfirma, die die drei Großen des Online-Entertainments zu einer Vergütung ihrer Streamingangebote verpflichtet hat, die für Nutzer zumeist kostenlos sind.

Wie schon bei den beiden vorangegangenen Deals ist offiziell nicht bestätigt, was als offenes Geheimnis gilt: Die UMG erhält pro gestreamten Clip einen Cent und einen bestimmten Anteil an den Werbeerlösen des Portals. Während die UMG ihre drei VoD-Deals nun als Blaupause bei Verhandlungen mit anderen Diensten einsetzen will, ist noch unklar, ob auch die Warner Music Group mit Yahoo! zu einer Einigung kommen wird. Warner hatte in den letzten Wochen ebenfalls mit MSN und AOL VoD-Verträge abgeschlossen.

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