Kino

ARD kooperiert beim „Grand Prix“ mit Viva

Die angestrebte Kooperation des NDR mit Viva bei der Ausrichten des nationalen „Grand Prix“-Vorentscheids, die musikwoche bereits im Mai gemeldet hatte, steht offenbar kurz vor der Fixierung.

Die angestrebte Kooperation des NDR mit Viva bei der Ausrichtung des nationalen Grand-Prix-Vorentscheids, die musikwoche bereits im Mai gemeldet hatte, steht offenbar kurz vor der Fixierung. Die Zusammenarbeit ist Teil einer Neukonzeption des gesamten Wettbewerbs als Reaktion auf den Quoteneinbruch bei der letzten Auflage im März dieses Jahres. „Ab sofort sind wir für Anfänger keine Bühne mehr“, kündigte der Unterhaltungschef des NDR, Dr. Jürgen Meier-Beer, gegenüber dpa an. Aus diesem Grund fordern die Veranstalter von von jedem Kandidaten ein professionelles Video. Dieser Schritt soll dazu dienen, das Profil des „Grand Prix“ zu schärfen: „Wir wollen und müssen die Vorentscheidung deutlich von den ganzen Casting-Shows abgrenzen.“ Schließlich gebe es mittlerweile „so viele Fernsehbühnen wie noch nie“. Zur Umkehrung des Negativtrends soll die Kooperation mit dem Kölner Musiksender beitragen: „Wenn durch einen solchen Verbund die Videos sehr massiv auf Viva gespielt werden und anschließend auf einer ganz anderen Grundlage bei uns in der Sendung präsentiert werden, dann hätten alle Beteiligten etwas davon“, sagte Meier-Beer. Er stellte allerdings auch klar, dass eine zeitgleiche Übertragung der Entscheidung auf beiden Sendern nicht geplant sei, denn der Grand-Prix müsse „im Ergebnis eine ARD-Show bleiben“. Außerdem soll noch in diesem Monat die Entscheidung über einen neuen Moderator fallen. Als Favorit für diese Rolle gilt der 38-jährige ARD-Mann Jörg Pilawa.

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