Mit der Erhöhung des Anteils an der Viva Media AG auf 30,6 Prozent will der Kölner Medienkonzern seine außereuropäische Expansion vorantreiben. „Natürlich sind wir mit dem Partner AOL Time Warner in der Lage, eine Expansionsstrategie über Kontinentaleuropa hinaus zu realisieren“, erklärte Dieter Gorny, der Vorstandsvorsitzende der Viva Meda AG. „Wir legen eine Fokussierung auf eine Expansion, da wo es technisch und finanziell geht. Überall da, wo die Märkte es zulassen, werden wir Viva-Programme einführen.“ Der ebenfalls an den EMI-Anteilen interessierte Mitbieter Viacom hatte sein Werben eingestellt, wie Brent Hansen, President & CEO MTV Networks Europe, erläutert: „Unsere Investionskriterien und strategischen Ziele konnten nicht erfüllt werden.“ Große Ziele verfolgt indes AOL Time Warner: Nach einer 100-prozentigen Viva-Übernahme plant AOL laut „Financial Times Deutschland“ auch die Kölner AG von der Börse zu nehmen, um sie besser in das eigene Geschäftsmodell zu integrieren. Zudem wollen die Amerikaner Gornys gute Verbindungen zur deutschen Medienszene nutzen, um über ihn die Expansionspläne im deutschen Fernsehmarkt – etwa bei DSF oder Kabel 1 – zu verstärken.
AOLs Viva-Beteiligung soll Expansion ermöglichen
Mit der Erhöhung des Anteils an der Viva Media AG auf 30,6 Prozent will der Kölner Medienkonzern seine außereuropäische Expansion vorantreiben.





