“Wir wollen mit der Gala im Deutschen Technikmuseum den Glanz, den wir mit unseren Produkten, den Clips, erzeugen, auf die Regisseure und Produzenten, die dahinter stecken, übertragen“, berichtet John Fabian Bever, bislang im Vorstand der DoRo Media AG tätig und noch amtierender Präsident des VMCP, im Gespräch mit musikwoche.de.
Dabei weist er auf die Relevanz der Clipbranche als Wirtschaftsfaktor hin. „Die Resonanz war enorm“, schildert Bever, der über 500 Einsendungen für den Preis erhielt. Bei der Premiere 1999 waren es noch rund 200. Das ist laut dem ex-DoRo-Mann umso beachtlicher, da laut Schätzung des VMCP im vergangenen Jahr nur 600 bis 700 Videos produziert wurden.
Inspirationen für die Neuausrichtung der Preisverleihung holten sich Bever und sein Team auch in Amerika, wo das US-Pendant zum VMCP, die Music Video Production Association (MVPA) seit zehn Jahren ihre eigenen Awards vergibt. „Dort sind die Regisseure und Produzenten richtige Stars.“
An der künstlerischen Würdigung des Musikvideos arbeitet auch der MuVi, der Clip-Preis der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen, die ihre mit 10.000 Mark dotierten Preise bereits am 5. Mai vergeben.





