Seit 20 Jahren gehört Klaus Balzer alias House Klaus zu den prägnanten Figuren der deutschen Dance-Landschaft. Er arbeitete als Discjockey und war seit 1994 als DJ-Promoter und A&R-Manager für Urban/Motor Music tätig, wo er für Hits wie „Children“ von Robert Miles oder „Seven Days And One Week“ von BBE maßgeblich verantwortlich zeichnete. „Tim Renner, der mein Hitgespür einmal als den House-Klaus-Faktor bezeichnete, wollte mich bei Universal halten. Aber ich habe meine Erfahrungen lieber in ein eigenes Label gesteckt“, berichtet Balzer im Gespräch mit MUSIKWoche. Im Januar schloss er einen Label-Vertrag mit Zomba. Hier begrüßt Viron Zourlas, Leiter des Dance Departments, die Kooperation mit Highball: „Da sich Zomba in Zukunft wieder verstärkt um Dance-Themen kümmern wird, kommt der Deal zur richtigen Zeit.“ Balzer versteht Highball als vielfältiges Dance-Label: „Wir wollen innovative Techno-Tracks veröffentlichen, aber auch Dance- und Club-Pop in enger Zusammenarbeit mit den Produzenten entwickeln. Wichtiger Faktor ist der direkte Kontakt zur Club- und DJ-Szene. Man muss sich in die Rolle der Vertriebsmitarbeiter und Handelsvertreter hineinversetzen, um einen Titel in die Charts zu bekommen. Highball wird mit direkter DJ-Promotion und einem zielgruppengenauen Verteiler Acts aufbauen.“ Mit dieser Strategie will Balzer unter anderem den deutschsprachigen Dance-Act Der Krieger, hinter dem Viva-Moderator Phil Daub steckt, am Markt platzieren.
Zomba vertreibt Highball
Zum Jahresbeginn nahm das Dance-Label Highball seine Arbeit auf. Dabei setzt die Firma auf eine enge Zusammenarbeit mit den Produzenten und DJ-Promotern.





