Ziel der neuen Organisationsstrukur ist „quantitatives und qualitatives Wachstum“. Der alte und neue WSM-Geschäftsführer Thomas Schenk will mit seinem Team die Methoden des Special-Marketing-Sektors auch in den neu hinzugekommenen Bereichen anwenden. Dabei soll ein weltweites Clearing-System dafür sorgen, dass die Titelfreigabe schneller erfolgen könne und somit „die bekannte WSM-Qualität schneller beim Kunden ankommt“.
Schenk kündigte zudem an, dass WSM in Zukunft „aggressiver in den Markt gehen“ wolle. Im Jahr 2001 seien von Warner Strategic Marketing unter anderem mehr Crossover-Projekte, vor allem im Klassik-Sektor, sowie verstärkte Anstrengungen im Segment Musical sowie bei den Joint Ventures zu erwarten. Auch die Entfaltung neuer Ideen im Konzeptbreich steht auf dem Plan. Als besondere Herausforderung bezeichnete Schenk die strategische Integration von Internet und WSM ins Gesamtangebot seiner Firma.
Auch die gezielte Vermarktung des Backkatalogs fällt künftig in den Aufgabenbereich von Schenk und Co. Dabei stehen WSM deutlich höhere Werbebudgets als bisher zur Verfügung, betonte der Managing Director. Die Umbenennung und Neuorientierung der deutschen WSM ist Bestandteil einer weltweiten Konzernumstrukturierung, die mehr Transparenz einzelner Unternehmen und größere Freiräume für die Artist Companies schaffen soll.
Zu den wichtigsten Änderungen bei der deutschen WSM-Division zählt der Aufstieg von Produktmanagerin Marijke Davids, die künftig als Senior PM International fungiert und hier unter anderem auch für das Segment der Best-Of-Alben im One-Artist-Bereich zuständig ist. Benedikt Lökes erhält als Senior PM Media Unterstützung von den neuen Junior PMs Heiko Cammann und Sven Greiner sowie einem noch zu benennenden Produktmanager. Ernst Rüder, bislang Manager Tele-Sales, steigt zum Sales Director auf und übernimmt zugleich die Verantwortung für Special Projects. Ihm direkt unterstellt ist Michael Burmeister, der als neuer Manager Back Catalogue fungiert. Thomas Schenk fasst die Ziele seines vergrößerten Teams zusammen: „Wir werden aus der reinen Speical-Marketing-Nische herausgehen, bestehende Marktanteile halten und neue hinzugewinnen und gleichzeitig die neuen Medien mitgestalten.“





