Für Michael Reinboth, Geschäftsführer von Compost Records/JCR/Compose Records, setzt die siebte Folge der Compilation-Reihe „Future Sounds Of Jazz“ (Compost/PP Sales Forces) andere Akzente als ihr Vorgänger vom letzten Jahr. „Die,Volume 7′ ist deutlich melodischer und damit eingängiger als Folge 6 geworden“, berichtet Reinboth im Gespräch mit MUSIKWoche. „Die Stücke sind weniger beat-orientiert und weniger elektronisch programmiert. Obwohl alle Titel auch im Club funktionieren, sind sie keine abstrakten DJ-Tools. Diese Zusammenstellung strahlt viel Wärme aus.“
Da die elektronische Jazz-Spielart, die Reinboth auf seinen „Future Sounds Of Jazz“-CDs vorstellt, inzwischen unter dem Namen Nu Jazz im Mainstream angekommen ist, weiß der Produzent und Plaffenfirmenchef, dass „die Namesgebung der Reihe jetzt überholt ist. Aber man kann natürlich den Titel einer erfolgreichen Compilation nicht ändern. Und seit der fünften Folge heißen die CDs nicht mehr,The Future Sound Of Jazz‘ sondern offener,Future Sounds Of Jazz'“. Bei fünf der 13 Titel, die der Münchner Rare-Groove-Spezialist wieder in Zusammenarbeit mit Rainer Trüby zusammenstellte, handelt es sich um unveröffentlichtes Material, darunter Tracks von Peter Kruder, Burnt Friedmann und The Amalgamation Of Soundz. Als besondere Empfehlung nennt Reinboth DJ Shuriken: „Der Künstler stammt aus Ungarn, wo sich inzwischen aus einer Sammler- eine Produzentenszene gebildet hat. “ Die Agentur Public Propganda betreut die umfangreiche Kampagne für die Nu-Jazz-Compilation, die Print-Bereich Anzeigen unter anderem im „Wom Journal“, „Intro“, „Jazzthing“, „Groove“ und „de:bug“ vorsieht.
Für die Radiostationen hat Reinboth eine Mix-CD vorbereitet, auf der er Songs aus allen sieben Folgen der Reihe vorstellt. T-Shirts, Aufkleber, Poster und -Flyer mit dem Cover-Artwork gehören ebenso zu den Werbeaktionen wie TV-Termine bei Viva Zwei und weiteren Sendern, wo Reinboth seine Titelauswahl kommentiert.





