Weltweiter Tonträgermarkt verzeichnet 1998 einen Zuwachs von drei Prozent

Die International Federation of the Phonografic Industry, Ifpi, gab heute, Dienstag, den 27. April, die Jahresbilanz des weltweiten Tonträgermarktes bekannt. Demnach stieg der Verkaufswert der im Jahr 1998 gehandelten Ware um drei Prozent auf 38,7 Milliarden Dollar (71,2 Milliarden Mark). Zum Wachstum trug vor allem die positive Entwicklung des US-Marktes bei, der gleich um elf Prozent beim Handelswert und um sieben Prozent bei den verkauften Einheiten zulegte. Die Zahl der weltweit verkauften Tonträger sank indes im Vergleich zum Vorjahr um ein Prozent auf nunmehr 4,1 Milliarden Einheiten. Der globale Markt für MCs (minus zehn Prozent) und Singles (minus elf Prozent) gab auch 1998 weiter stark nach. Innerhalb der EU, wo der Marktwert um drei und die Abverkäufe um zwei Prozent stiegen, verzeichnete Großbritannien das stärkste Wachstum. Die Briten verkauften 1998 um vier Prozent mehr Tonträger als 1997, Frankreich verbucht ein Plus von zwei Prozent, nur in Deutschland sank die Zahl der Verkäufe um zwei Prozent. Den heftigsten Einbruch verzeichnete erwartungsgemäß der krisengebeutelte asiatische Markt. Japan ausgenommen, fiel der Handelswert in Asien um 30 Prozent.