Im Jazz gelte ein „ganz anderer Zeitbegriff als im Pop“, sagt Rüdiger Herzog, Product Manager für Jazz bei Warner Classics & Jazz. „Viele Aufnahmen sind Jahrzehnte lang gültig.“ Dies verdeutlichen die ersten 30 CDs der Masters-Reihe, die Warner Classics & Jazz in einer einheitlichen, von einem knalligen Rot auf Rücken und Rückseite geprägten Aufmachung im Digipack präsentiert. Die Frontseite ist dagegen mit dem Original-Cover gestaltet. „Das einheitliche Outfit verschafft der Midprice-Serie beim Endverbraucher eine Identität“, betont er.
Tatsächlich finden sich unter den 30 Alben eine Reihe von Perlen, darunter die lange nicht erhältlichen Longplayer „Four In One“ (Best.-Nr.: 7559-62601-2) und „Flight Path“ (7559-62602-2) des Quartetts Sphere um den Pianisten Kenny Barron. Vom Trio des Pianisten Bill Evans erscheinen in der Reihe die drei Meisterwerke „The Paris Concert, Edition One“ (7559-62606-2) und „The Paris Concert, Edition Two“ (7559-62607-2) sowie „You Must Believe In Spring“ (7599-23504-2) und vom Sänger Ray Charles „Hallelujah, I Love Her So“ (8122-73525-2), „The Genius Sings The Blues“ (8122-735 24-2) und „The Genius After Hours“ (81 22-73523-2).
Drei zeitweilig als „Complete Warner Bros. Recordings“ auf einer Doppel-CD vereinte Scheiben von Herbie Hancock sind nun wieder auch einzeln erhältlich: „Fat Albert Rotunda“ (9362-47540-2), „Mwandishi“ (9362-47541-2) und „Crossings“ (9362-47542-2). Zeitlose Klassiker wie Miles Davis“ „Tutu“ (7599-25490-2), Jaco Pastorius“ Live-Album „Invitation“ (9362-47909-2), Billy Cobhams „Spectrum“ (8122-73519-2) oder Grover Washingtons „Winelight“ (7559-62608-2) runden die Serie ab.
Warner Classics & Jazz wirbt mit Anzeigen in Zeitschriften wie „Jazzthetik“, „Jazzthing“, „Jazz Podium“ und „Rondo“ für die Wiederveröffentlichungsreihe. Der Vorverkauf für die Serie beginnt am 5. März. Als Veröffentlichungstermin ist der 2. April vorgesehen.





