Robbie Williams ist mit dem bezeichnenden Albumtitel „Sing When You’re Winning“ in der Tat der Gewinner der Woche. Sowohl in Deutschland als auch in Großbritannien entert das ehemalige Take-That-Mitglied die Longplay-Charts direkt auf der Pole Position. Auf der Insel verkaufte sich die Platte schon 600.000mal und hat damit Doppel-Platin sicher. Im Zuge des aktuellen Triumphs sind zudem auch die älteren Alben des Pop-Helden im Vereinigten Königreich wieder schwer im Kommen. Die mit neun Platinauszeichnungen dekorierte CD „I’ve Been Expecting You“ marschiert von Platz 45 auf 21, und der siebenfache Platinstreich „Life Thru A Lens“ springt von 100 auf 24.
Mit 2-Step-Vorsänger Craig David räumt ein weiteres Pop-Phänomen aus Großbritannien jetzt auch in Deutschland ab. Mit seinem Albumdebüt „Born To Do It“ katapultiert er sich in den Top 100 Longplay von null auf vier. Davids Single „7 Days“ platziert sich auf Rang 39. Und der Emporkömmling mischt auch auf der Trend-Kopplung „2 Steps Ahead“ von Polystar kräftig mit, die in der Compilation-Hitliste von 19 auf acht steigt.
Auch für neue britische Gitarren-Bands zeigt sich das deutsche Publikum aufgeschlossen: Coldplay avanciert mit dem Album „Parachutes“ durch einen Satz von Platz 86 auf 54 zum Aufsteiger der Woche. Die Formation Toploader verbessert sich mit dem Longplayer „Onka’s Big Moka“ von 76 auf 64 und simultan mit der Single „Dancing In The Moonlight“ von 56 auf 47.
Das Ende der deutschen Top 100 zieren jeweils Tonträger mit dem Titel „Babylon“. Bei den Alben ist die Gruppe Ten mit einem Werk dieses Namens dabei, bei den Singles gibt der in Großbritannien und Irland extrem erfolgreiche Singer/Songwriter David Gray damit seinen Charts-Einstand in Deutschland.
In den britischen Singles-Charts steht derweil ein 80er-Jahre-Revival in voller Blüte. So stürmt A1 direkt auf den Platz an der Sonne mit einer Interpretation von „Take On Me“, im Original von a-ha (1985). Lolly reüssiert auf Platz 14 mit „Girls Just Wanna Have Fun“, dem Erfolgstitel von Cyndi Lauper aus dem Jahr 1984. Frankie Goes To Hollywood ist mit einem Remix des eigenen Hits „Two Tribes“ (1984) neu auf 17 notiert. Und Rang 48 nimmt Amar mit der Prince-Nummer „Sometimes It Snows in April“ von anno 1986 ein.
In den USA ist Janet Jackson, die dort schlicht nur noch als Janet firmiert, seit drei Wochen Spitzenreiterin mit der Single „Doesn’t Really Matter“. Langleberige Nummer-eins-Hits hatte sie lediglich 1993 mit dem Titel „That’s The Way Love Goes“, der sich acht Wochen an der Spitze hielt, sowie mit dem Song „Miss You Much“, der 1989 vier Wochen die Top-Position innehatte. Insgesamt hat Frau Jackson neun Singles-Spitzenreiter auf dem Konto.






