Vivendi und Seagram machen Konzession bei der EU

Vivendi und Seagram haben der EU-Kommission Zugeständnisse in Bezug auf die bevorstehende Fusion der beiden Unternehmen gemacht. Daraufhin verlängert sich die erste Prüffrist der EU um elf Tage.

Vivendi und Seagram haben der EU-Kommission Zugeständnisse in Bezug auf die bevorstehende der beiden Unternehmen gemacht. Daraufhin verlängert sich die erste Prüffrist der EU um elf Tage. Ursprünglich wollte die EU am 2. Oktober entscheiden, ob die Fusion genehmigt werden kann oder ob eine zweite, viermonatige kartellrechtliche Prüfung notwendig wird. Welche Konzessionen die Fusionsparteien gemacht haben, wurde nicht bekannt. Beobachter gehen jedoch davon aus, dass es sich um verbindliche Zusagen in den Bereichen Pay-TV und Internetmusikvertrieb handeln muss, die einen Abschluss der Fusion noch vor Jahresfrist garantieren sollen. „Die Gespräche mit der EU waren konstruktiv“, sagte eine Seagram-Sprecherin.