Vier Alben von null in die deutschen Top Ten
In den deutschen Charts gibt es sowohl bei den Alben wie auch bei den Singles in dieser Woche in den Medaillenrängen keinerlei Veränderungen gegenüber der Vorwoche. So verteidigen bei den Longplayern die Backstreet Boys mit „Millennium“ die Spitzenposition vor den Fantastischen Vier mit „4:99“ und Xavier Naidoo mit „Nicht von dieser Welt“. Bei den Singles bleibt Lou Bega mit „Mambo No. 5“ vorn vor den Backstreet Boys mit „I Want It That Way“ und Xavier Naidoo mit „Sie sieht mich nicht“. Abgesehen vom statischen Spitzentrio tut sich vor allem in den Longplay-Charts viel. Gleich vier Neueinsteiger entern die Top Ten, nämlich Paradise Lost mit „Host“ auf vier, Mr. President mit „Spacegate“ auf fünf, Spike mit „The Album“ auf sechs sowie Mike & The Mechanics mit gleichnamigem Longplayer auf Position neun. Einen großen Sprung nach vorn macht Andre Rieu, dessen „Romantic Moments“ sich von 100 auf 55 verbessern. Bei den Singles kann sich kein neuer Titel im Vorderfeld plazieren. Bester Neueinsteiger ist „Canned Heat“, der neue Titel von Jamiroquai, auf Rang 28. Aufsteiger der Woche ist der Titel „Turn Around“ von Phats & Small mit einer Steigerung von 65 auf 29. Wie in zwölf anderen Ländern auch (unter anderem in Deutschland, Österreich, der Schweiz, den Niederlanden, Portugal, Mexiko und Kanada) stürmen die Backstreet Boys mit dem Album „Millennium“ auch in ihrem Heimatland, den USA, von null auf eins. Dabei stellten sie mit 1.134.000 verkauften Longplayern einen neuen Rekord für die erste Verkaufswoche auf. Die bisherige Bestmarke seit dem Beginn der exakten Erhebungen durch SoundScan 1991 hatte Garth Brooks mit „Double Live“ im letzten Jahr aufgestellt. 1.085.000 Käufer fand damals das Live-Doppelalbum des Country-Superstars in der ersten Woche nach Erscheinen.





