“Dies ist ein historischer Moment.“ So eröffnete Gerd Gebhardt, President Central & North Europe, die Tagung vor über 400 Mitarbeitern von WEA, eastwest und Warner Special Marketing (WSM). Gebhardt erklärte, dass Warner Music Germany „nach Jahren der Abgrenzung“ auf dem besten Weg sei, „endlich eine Einheit zu werden“. Dies sei auch notwendig um auf dem Markt zu bestehen. Ein Schritt dazu sei der Umzug im Jahr 2002, wenn die drei Repertoire-Firmen, Warner Vision udn der Verlagsarm Warner/Chappell ein neues Gebäude am Hamburger Hafen beziehen. Wie sich dann auchd ei Organisationsstruktur ändert, ist derzeit noch offen. Gebhardt gab aber die Marschrichtung vor und verkündete: „Wir sein eine Firma.“ Und der Wechsel von TIS zu WSM sie die „logische Konsequenz der firmenübergreifenden Integrationsprozesse“. Gleiches gelte für die neue Abteilung Warner Classics & Jazz. Seine Mitarbeiter rief Gebhardt auf, in den kommenden Monaten ein „Business better than usual“ zu betreiben, denn „die Zeiten, in denen uns die gebratenen Tauben zuflogen, sind vorbei“. Spekulationen und unnütze Gerüchte seien hinderlich beim Ziel, Warner Music Germany noch erfolgreicher zu machen. Commercial Director Udo Lauen zeigte sich in seiner Rede über Großvertriebsformen besorgt, die die Kunden mit Dumping-Preisen anlocken. Dieser „Preisverhau“ gehe zu Lasten des kleineren Fachhandels. Daher sei es wichtig, in engem Kontakt mit dem Handel den Wert des Tonträgers zu erhalten und dafür zu sorgen, dass er an möglichst vielen Orten zu bekommen ist.
Vertriebstagung bei Warner Music Germany
Die erste gemeinsame Vertriebstagung der Warner-Firmen unter dem Motto „Get2gether@WarnerMusic“ betonte die Einigkeit der verschiedenen Abteilungen.





