US-Marktstudie weist Einbruch bei jugendlichen Käuferschichten aus
Die junge Generation der amerikanischen Plattenkäufer gibt wesentlich weniger Geld für Musik aus als ihre Eltern. Das geht aus einer Studie des Statistikinstituts Taylor Nelson Sofres Intersearch hervor, das im Auftrag der Recording Industry Association of America (RIAA) die Konsumgewohnheiten von US-Musikfans untersuchte. Die Altersgruppe zwischen 15 und 24 Jahren, die einst den Löwenanteil der Verkäufe ausmachte, kaufte 1998 weniger Musik als in den Jahren zuvor. Nach Aussage der Studie machte sich zuletzt der sogenannte „Titanic“-Effekt bemerkbar: 51,3 Prozent des amerikanischen Tonträgerumsatzes (13,8 Milliarden Dollar) geht auf das Konto von Frauen. Speziell Frauen über 30 Jahre gehen wieder öfter in die Plattenläden, und zwölf Prozent des Umsatzes – doppelt soviel wie im Vorjahr – stammt von Kunden, die älter als 50 Jahre sind. Die Marktforscher machten unter anderem die zunehmende Bedeutung des Internets verantwortlich für den Einbruch bei jugendlichen Konsumenten. 1,1 Prozent der Verkäufe wurden 1998 über das Netz getätigt. 1997 waren es erst 0,3 Prozent.





