Edgar Bronfman Jr, President und CEO von Seagram, kündigte dies in einer Grundsatzrede zum Jupiter Consumer Online Forum an: „Unser Ziel ist nicht, mit den digitalen Downloads das Angebot an physischen Tonträgern zu verringern, sondern eine neue Möglichkeit für den Konsumenten zu schaffen.“ Die Bestrebungen werden von dem Universal-Tochterunternehmen Global e geleitet. Die Gerüchte, dass Bertelsmann mit dem Seagram-Konzern fusioniert oder ihn kauft, reissen indes nicht ab. Weitere Unternehmensnamen, die in der Gerüchteküche gehandelt werden, sind die News Corporation und die französischen Unternehmen Canal Plus und Vivendi. Der Börsenwert von Seagram beträgt derzeit etwa 26 Milliarden Dollar. Bronfman verlangt nach Darstellungen der „New York Post“ einen deutlich höheren Preis.
Universal sagt Ja zu Downloads
Die Universal Music Group will im Frühjahr digitale, sichere Downloads von Songs und Alben anbieten.





