Universal baut um und streicht kräftig

Seagram will die Strukturen von 15 Labels umkrempeln und durch rund 3000 Kündigungen 300 Millionen Dollar jährlich einsparen. Die Seagram-Tochter Universal Music Group (UMG) gab am 21. Januar den Umfang der Kürzungen in den USA bekannt: Der Westküstenzweig trennt sich von 300 Mitarbeitern, nachdem A&M, Geffen und Interscope zur IGA-Gruppe fusionieren. Seagram plant, den Westküstenzweig in die Universal-Zentrale zu verlegen, an der Ostküste fusionieren Mercury, Island und Def Jam. Motown wird unter dem Dach von Universal Records weiterbestehen und die Mitarbeiterzahl von 75 auf sieben stutzen.

Der Verlagsarm wird von 370 auf 250, der Vertrieb von 600 auf 400 Beschäftigte verkleinert. Beobachter vermuten, daß der Umbau bis Juli dauert und mit umgerechnet rund 254 Millionen Mark zu Buche schlägt. Auch in Deutschland werden Edgar Bronfmans Vorgaben umgesetzt. Hintergrundinformation bereitet unser Feature im Musikchannel von www.ebiz.de auf..