Universal baut nach der Fusion den Vertrieb in den USA um
Nachdem die Universal Music Group die Neustrukturierung der einzelnen Labels nahezu abgeschlossen hat, richtet sich der Fokus der Umbauarbieten in den USA auf den Vertrieb der weltweit größten Plattenfirma. Die beiden Vertriebe Universal Music and Video Distribution (UMVD) und PolyGram Distribution Group werden zusammengelegt, wodurch Schätzungen zufolge rund 200 Arbeitsplätze wegfallen. Dabei teilt das Unternehmen seinen US-Vertrieb in drei Divisionen mit zwölf Regionalbüros auf. President des neuen UMVD-Vertriebs ist Henry Doz, Jim Urie fungiert als Vice President und General Manager, und die drei Divisionen erhalten jeweils einen Divisional Vice President. Die West-Division mit Niederlassungen in Los Angeles, Seattle und San Francisco steht unter der Leitung von Mike Greene, die Central-Division mit Büros in Minneapolis, Chicago, Dallas und Detroit wird Jim Weatherson übernehmen und Kyle Krause wird für die Ost-Division mit den Filialen New York, Boston, Atlanta, Washington und Miami zuständig sein. Das Vertriebspersonal wird in zwei Aufgabenbereiche eingeteilt – einer für neue Mainstream-Veröffentlichungen und der andere für Compilations, Katalog- und Wiederveröffentlichungen.



