UK: Streit um Internet-Verkauf

Der BPI-Vorsizende (British Phonographic Industry) Rob Dickins hat Prognosen des -Präsidenten Alan McGee heftig widersprochen, wonach Plattenfirmen aufgrund des Internets in spätestens zehn Jahren schließen müßten. „Diese absurde und ignorante Aussage wird von Leuten gemacht, die es besser wissen müßten“, so Dickins. Er verwies dabei auf glänzende Verkaufserfolge der britischen Musikindustrie: So sei allein „Urban Hymn“ (The Verve) im letzten Jahr über zwei Mio. Mal verkauft worden. Dickins bescheinigte reinen Online-Labels zwar überdurchschnittliche Chancen, doch auch die etablierte Musikindustrie werde profitieren, wenn sie das Internet als neuen Vertriebskanal und zum Promoting nutze.