UK-Musikmarkt verliert im ersten Quartal

Der britische Tonträgermarkt, derzeit der viertgrößte der Welt, mußte im ersten Quartal Einbußen hinnehmen. Im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet die BPI einen Rückgang um vier Prozent. In den ersten drei Monaten, so berichtet der Industrieverband British Phonographic Industry (BPI), erreichte der Markt ein Volumen von rund 662 Millionen Mark. Der Longplay-Absatz ging im Vergleich zum ersten Quartal 1998 um 8,7 Prozent zurück, der Singles-Absatz stieg um 9,1 Prozent. Insider führen die Verluste auf einen Mangel an zugkräftigen Alben zurück, zugleich hätten wichtige Veröffentlichungen der Firmen nicht die erhofften Umsätze gebracht. Gerade die Longplayer von Blur, Blondie und Kula Shaker hätten die Erwartungen nicht erfüllt, während nicht zuletzt Britney Spears mit ihrem Song „… Baby One More Time“ die Singles-Verkäufe angekurbelt habe. Von allen abgesetzten Tonträgern kamen 14,7 Prozent aus dem Budget- oder Low-Price-Bereich, 17,6 Prozent aus dem Midprice-Segment.