Von Januar bis Juni verkauften die der IFPI angeschlossenen Firmen insgesamt vier Prozent weniger Tonträger als im Vorjahreszeitraum. Der CD-Absatz stieg dabei um ein Prozent, während die Menge der verkauften MusiCassetten um 17 Prozent abnahm. Auch die Singles verloren um 16 Prozent. Wie der Verband mitteilt, gab es erneut deutliche regionale Unterschiede: Der nordamerikanische Markt etwa legte im Volumen zwei Prozent zu, und auch einige der Entwicklungsmärkte in Südostasien erholten sich von den Auswirkungen der letzten Wirtschaftskrisen. Vor allem in Osteuropa zeigt der Konjunkturpfeil indes nach unten – so verkauften die russischen Plattenfirmen nur noch halb so viele Tonträger wie im Vorjahr. Auch in Deutschland, den Niederlanden sowie in Großbritannien gingen die Verkaufszahlen um sechs bis zehn Prozent zurück. Frankreich und Teile Skandinaviens melden hingegen ein leichtes Wachstum.
Tonträgermarkt schrumpft
Die International Federation of the Phonographic Industry (IFPI) veröffentlichte kürzlich die offiziellen weltweiten Marktdaten des ersten Halbjahres 1999.





