Tonträger in Großbritannien mit Umsatzplus

Die britische Musikindustrie verzeichnet im zweiten Quartal 1999 eine Umsatzsteigerung um 2,6 Prozent auf umgerechnet mehr als 625 Millionen Mark, obwohl die Longplay-Absatzzahlen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 5,6 Prozent sanken. Der Zuwachs beruht auf dem lukrativen Markt für Single-CDs. In diesem Sektor rückten die britischen Schallplattenfirmen davon ab, Neuerscheinungen in der ersten Woche günstig anzubieten, um einen hohen Einstieg in die Charts zu erzielen. Somit stieg der Umsatz im Single-Sektor um 11,4 Prozent auf etwa 74 Millionen Mark, obwohl der Absatz nach Stückzahlen nur um 1,3 Prozent zunahm.