Time Warner kritisiert auf Aktionärsversammlung Regulierungswut der Politik

Im Rahmen einer Aktionärsversammlung der Time Warner Inc. forderte der Chef des weltgrößten Medienkonzerns, Gerald Levin, die Politik auf, sich aus der Entwicklung der neuen Unterhaltungs- und Informationsmedien so weit wie möglich herauszuhalten. Viele Politiker versuchten, die neuen Medien mit einem Regulierungsinstrumentarium aus dem 19. Jahrhundert zu kontrollieren. Der Time-Warner-Vorstand beschloß außerdem, eine vierteljährliche Dividende von 45 Cents auf ihre Aktien auszuschütten.