The Swingvergnügen – Der Name ist Programm

Swing ist wieder in. Nach dem Erfolg von Brian Setzer und seinem Orchester setzt sich jetzt eine deutsche Formation in der Szene durch.

“Die Resonanz ist da. Die Leute haben auf ein Produktion wie die von The Swingvergnügen gewartet“, meint Andreas Voith, Productmanager für Dogsteady Records und Promotor für Ska, Swing, Wave und Gothic bei SPV. „Wir haben die Platte ganz groß bemustert, denn das ist nicht nur ein Thema für Fachzeitschriften, sondern auch für die Lifestyle-Magazine.“ Mit der Formation The Swingvergnügen hat das Label Dogsteady Records eine gleichwertige deutsche Antwort auf die Cherry Poppin‘ Daddies und das Brian Setzer Orchestra unter Vertrag. Mit Kontrabaß, Gitarre und fetzigen Bläsern spielt die neunköpfige Band eine heiße Mischung aus Swing, Jump und Rock’n’Roll – der Name ist Programm. Andreas Voith geht davon aus, daß der deutsche Markt trotz der kulturhistorischen Unterschiede zu den USA ebenfalls für ein Swing-Revival offen ist. Dies zeige sich unter anderem daran, daß die Zeitschrift „Prinz“ das Revival als Titelthema ihrer Aprilausgabe wählte und in Berlin und Hamburg erste Swing-Clubs entstanden. In einigen Tanzschulen, so Voith, werden bereits Vorabmuster von The Swingvergnügen als Unterrichtsmaterial für Swing-Kurse verwendet. Nun strebe er eine Zusammenarbeit mit den Verbänden von Tanzlehrern und Tanzschulen an, um das Produkt in den Tanzschulen zu verankern. TV-Auftritte, Konzerte im Frühjahr und Frühsommer sowie eine Tournee im Herbst sollen der Band zum Durchbruch verhelfen.