Studie: Streaming-Technologie schafft Probleme

Der US-Handelsverband National Association Of Recording Merchandisers (NARM) veröffentlichte kürzlich eine Studie zu den Auswirkungen des digitalen Vertriebs auf die Entertainment-Branche.

Der digitale Vertrieb – und insbesondere die Streaming-Technologie – stellt die Musikindustrie vor eine gewaltige Zerreißprobe. Zu diesem Schluss kommt die Studie „Creating Industry ValueFrom Digital Music Distribution“, die das Marktforschungsunternehmen Emerald Solutions im Auftrag der NARM erstellte. Gleichzeitig können aber alle Bereiche der Branche von der Digitalisierung profitieren, wenn es ihnen gelingt, den Kunden Mehrwerte zu liefern „Das Internet birgt für Plattenfirmen, Groß- und Einzelhändler gewaltige Möglichkeiten, ihre Produkte innovativer und effektiver zu vermarkten und eine persönlichere Beziehung zu ihren Kunden zu entwwickeln“, erklärte NARM-Präsidentin Pam Horovitz. „Aber diese Herausforderung wird dramatische Veränderungen in der Branchenstruktur mit sich bringen.“ Michael Norkus, President Emerald Solutions, führte weiter aus: „Während das File-Sharing teils die Verbundenheit der Konsumenten mit dem Medium Musik vertieft und Downloads eine Alternative zum herkömmlichen Vertriebsweg sein können, stellt die Streaming-Technologie die Branche – und vor allem den Handel – vor die größten Probleme. Denn Streaming bietet den Konsumenten die Möglichkeit, Musik nach Wunsch zu hören, ohne dass sie die Titel besitzen müssen.“